Deutsche Telekom streicht bei T-Systems tausende Stellen

Die Telekom will bei ihrer Verlust-Tochter T-Systems 4900 Stellen streichen. Die Telekom kann vor allem im IT-Auslagerungsgeschäft nicht mit den US-Konkurrenten mithalten.

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Der Jobabbau bei der verlustträchtigen Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems fällt voraussichtlich massiver aus als bislang bekannt. In diesem und im nächsten Jahr sollten in dem Bereich insgesamt 4900 Vollzeitstellen wegfallen, sagte ein Sprecher von T-Systems am Dienstagabend. 900 Arbeitsplätze seien bereits gestrichen worden. Die Zahlen seien nicht in Stein gemeißelt, sondern stellten den Auftakt für die Verhandlungen mit dem Betriebsrat dar.

Grund für den Schrumpfkurs ist die harte Konkurrenz im klassischen IT-Auslagerungsgeschäft. Hier buhlen Branchenriesen wie IBM oder Hewlett-Packard um Unternehmenskunden, die ihre Computer, Netzwerke oder Telefonanlagen nicht mehr selbst betreiben wollen. Verschärft wird die Situation noch durch Neueinsteiger wie die indische Tata, die den Preiskrieg zusätzlich anheizen. Der Wettbewerb schlägt bei T-Systems auf die Bilanz: Seit 2008 schreibt die Sparte operativ rote Zahlen. Der Jahresumsatz liegt bei knapp zehn Milliarden Euro.

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