Ukraine: Russische Journalisten durch Granaten-Beschuss getötet

Zwei russische Fernsehreporter wurden bei Kämpfen in der ostukrainischen Stadt Luhansk getötet. Sie wurden mit Granaten beworfen. Moskau erklärt, der Militäreinsatz im Osten der Ukraine sei kriminell.

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In der Ukraine sind zwei russische Fernsehreporter bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten getötet worden. Die beiden seien in der Nähe der ostukrainischen Stadt Luhansk unter Beschuss geraten, teilte der Sender Rossija 24 am Dienstag mit.

Der Tontechniker Anton Woloschin sei unmittelbar gestorben, der Korrespondent Igor Korneljuk später in einer Klinik. Das russische Außenministerium erklärte dazu, es zeige sich, dass der ukrainische Militäreinsatz im Osten kriminell sei. Die Regierung in Kiew müsse den Vorfall untersuchen.

Aufnahmen des überlebenden Kameramannes Viktor Denisow zeigen, wie ein Kämpfer einen verletzten Mann von der Straße ins Gebüsch zieht. Artilleriefeuer ist zu hören. „Ich hatte Glück“, sagte Denisow dem russischen Online-Dienst LifeNews. „Eine der Granaten landete auf ihnen. Ich bin in die andere Richtung gerannt, als die Gegend beschossen wurde.“

Im Mai waren ein italienischer Fotograf und sein russischer Übersetzer bei Gefechten zwischen Soldaten und Separatisten getötet worden.

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