US-Gericht erlaubt Drohnen-Angriff auf verdächtige Bürger

Ein US-Gericht hat ein Memorandum herausgegeben, nach dem Angriffe durch unbemannte Drohnen auch auf US-Bürger zulässig sind. Seit dem Rückzug der US-Truppen aus dem Irak haben sich Drohnen-Einsätze über US-Gebiet verdreifacht. Jetzt häufen sich die Drohen-Unfälle im ganzen Land.

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Seit die unbemannten Roboter-Flugzeuge sich hier den Luftraum mit zivilen Flugzeugen teilen, häufen sich die Unfälle: 47 schwere Abstürze zäht die US-Airforce seit 2001 im ganzen Land, wie die Washington Post berichtet. Seit 2011 hat sich die Dauer der Drohnen- Einsätze über US-Gebiet verdreifacht. Die US-Armee hat viele der Maschinen beim Abzug aus dem Irak mit zurück in die USA genommen.

Jetzt hat ein US-Gericht ein Memorandum herausgegeben, nach dem Angriffe durch unbemannte Drohnen auch auf US-Bürger zulässig sind. In dem Memorandum wird der Drohnen-Einsatz im Inland gerechtfertigt: „Die Realität des Kampfes macht eine gewisse Gewaltanwendung notwendig und angemessen“. Das gelte demnach auch gegen US-Bürger die sich feindlichen Kräften anschließen.

Die Drohnen sollen bis 2017 auf 110 Militärbasen in den USA eingesetzt werden, bereits jetzt sind die Anwohner der Drohnen-Stützpunkte in Angst und Schrecken versetzt. In mehreren Fällen stürzen Drohnen direkt neben Schulen ab. Der Direktor eines betroffenen Schulbezirks in Pennsylvania sagte der Washington Post, das ihm die Drohnen definitiv Sorge bereiten. „Wir haben ständig ein Auge auf den Himmel“, so der Lehrer.


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