Expedia nimmt Bitcoin bei Hotelbuchungen an

Expedia-Kunden können auf der US-Seite nun auch für Hotelübernachtungen mit Bitcoin bezahlen. Expedia ist die erste große Plattform, die ihre Zahlungsmethode um Bitcoin erweitert hat. Allerdings tauscht Expedia alle 24 Stunden ihre Bitcoin in US-Dollar um. So ganz traut man der virtuellen Währung noch nicht.

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Expedia akzeptiert als erster großer Online Reiseanbieter auf seiner US-Website wagen und die virtuelle Währung für Hotelbuchungen. Eine Reihe von kleineren Online-Reise-Webseiten wie Travel Keys und Cheapair akzeptieren sie bereits. Jedoch ist Expedia das erste Online-Reisebüro seiner Größe, das nun Bitcoin-Transaktionen als Zahlungsmittel akzeptiert. Die Ankündigung kommt überraschend. Besonders weil Bitcoin in den letzten Monaten von Sicherheitslücken geplagt wurde.

Emily Spaven, Chefredakteurin der Bitcoin-Nachrichten-Website CoinDesk, sagte der BBC, dass dieser Schritt „die digitale Währung weiter in das Bewusstsein der Masse bringt.“

Expedia Global Vizepräsident, Michael Gulmann findet, dass das Unternehmen „in einer einzigartigen Position ist die Reiseplanung und Buchung für unsere Kunden und Partner zu lösen, indem sie neueste Zahlungstechnologien nutzen.“ Allerdings tauscht Expedia seine Bitcoin-Einlagen zur Sicherheit alle 24 Stunden in US-Dollar zurück. „Das ist, was die meisten der großen Firmen tun, denn Bitcoin ist immer noch massiv volatil“, so Gulmann.

Nach dem Zusammenbruch der japanischen Wertpapierbörse MtGox, folgte eine Reihe von Sicherheitslücken, die den Ruf der virtuellen Währung stark schädigte. Weiterhin gab es Kontroversen, hinsichtlich einer Besteuerung von Transaktionen, die mit Bitcoin gemacht wurden.

Jedoch hängt der Wert von Bitcoin, wie bei anderen Währungen auch, von der Anzahl der Menschen ab, die dazu bereit sind ihr Geld dagegen zu tauschen. Derzeit gibt es etwa 11 Millionen Bitcoins.

Um ein Bitcoin zu erhalten, muss man sich als Nutzer eine Bitcoin-Adresse zulegen. Die Bitcoin-Adresse fungiert als eine Art virtueller Briefkasten, von dem aus die Bitcoins hin und her gesendet werden. Da es keine Registrierungsadresse gibt, können die Nutzer Bitcoin-Transaktionen anonym ausführen.

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