Krise bei Adidas lockt Hedge-Fonds an

Die Krise beim Sportausrüster Adidas zieht mehrere Hedgefonds an. Angelsächsische Investoren sondieren laut Medienberichten einen Einstieg bei Adidas. Demnach planen die Investoren für den Fall des Anteilskaufs radikale Änderungen.

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Die Adidas-Aktien sind seit Wochen im Keller. (Grafik:<a href="http://www.ariva.de/adidas-aktie/chart?layout=neu" target="_blank"> ariva.de</a>)

Die Adidas-Aktien sind seit Wochen im Keller. (Grafik: ariva.de)

Die Krise beim Sportausrüster Adidas zieht einem Magazinbericht zufolge mehrere Hedgefonds an. Angelsächsische Investoren sondierten einen Einstieg bei Adidas, berichtete das Manager Magazin am Mittwoch vorab aus seiner neuen Ausgabe.

Im Fall eines Anteilskaufs wollten diese risikofreudigen Großanleger radikale Änderungen bewirken, insbesondere die Ablösung von Vorstandschef Herbert Hainer. Zu den Interessenten zählten Third Point, Knight Vinke und TCI, berichtete das Magazin. Eric Knight, Gründer des Fonds Knight Vinke, dementierte allerdings ein Interesse: „Wir haben keinen Anteil (an Adidas) und haben das auch nicht vor“, sagte er.

Von den übrigen Investoren und von Adidas waren zunächst keine Stellungnahmen zu erhalten. Der Sportausrüster hatte seine Aktionäre wiederholt mit unerwartet schwachen Geschäften in Russland und den USA enttäuscht. Die Aktie, die seit Jahresbeginn rund ein Drittel an Wert verloren hat, legte am Mittwoch 1,4 Prozent auf 59,55 Euro zu.

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