Frau kotzt im Pentagon, die Militärs bekommen Panik wegen Ebola

Auf dem Parkplatz des Pentagon hat sich eine Frau übergeben. Das Gelände wurde sofort weiträumig abgesperrt, weil die Militärs fürchteten, es könne sich um einen Ebola-Fall handeln. Es war jedoch falscher Alarm. Unklar ist, ob die Frau einfach ein politisches Statement abgeben wollte.

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Gefahrengut-Spezialisten der US-Feuerwehr auf dem Weg zum Ebola-Einsatz auf dem Gelände des US-Verteidigungsministeriums. (Screenshot via Twitter)

Gefahrengut-Spezialisten der US-Feuerwehr auf dem Weg zum Ebola-Einsatz auf dem Gelände des US-Verteidigungsministeriums. (Screenshot via Twitter)

Der Parkplatz des US-Verteidigungsministeriums wurde am Freitag abgesperrt. Zuvor hatte sich eine Frau, die vor kurzem aus Liberia eingereist war, übergeben. Die Behörden vermuteten die Ebola-Seuche als Ursache. Doch der Verdacht erhärtete sich nicht.

In Washington D.C. ist es am Freitagmorgen zu einem Ebola-Alarm gekommen. Eine Frau, die zuvor aus Liberia eingereist war, hatte auf dem Parkplatz des Pentagons einen Brechreiz bekommen und musste sich übergeben. Sie beschmutzte dabei einen Bus. Der Bus wurde unter Quarantäne gestellt.

Es wurden unverzüglich Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Der gesamte Fußgänger-und Fahrzeugverkehr auf dem Süd-Parkplatz wurde ausgesetzt. Zusätzlich wurde ein Eingang zum Pentagon versperrt, meldet das Nachrichtenportal WUSA9. Die Feuerwehr von Arlington County Fire und Fairfax County setzten eine Gruppe von Gefahrengut-Spezialisten (HazMat-Team) ein, um den Vorfall aufzuklären. Das HazMat-Team brachte die Frau in das nahegelegene Fairfax Inoval Krankenhaus. Doch der Ebola-Verdacht erhärtete sich nicht.

Die Mediziner des Krankenhauses hätten diverse Untersuchungen angestellt. Sie seien sich „sicher“, dass die Frau nicht Ebola-krank ist.

Es ist unklar, ob die Frau mit der Aktion ihre Einschätzung über die politischen Zustände in den USA zum Ausdruck bringen wollte.


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