Russland und Zypern führen Militärmanöver im Mittelmeer durch

Russland und Zypern führen ein militärisches Seemanöver im Mittelmeer durch. Zypern brüskiert damit Brüssel, ist aber wegen seiner hohen Schulden bei Russland gezwungen, mit Moskau zu kooperieren.

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Russland und Zypern haben ein Militär-Manöver in den Gewässern östlich von Nikosia gestartet. Das Manöver begann am Montag und wird am Donnerstag enden. Über den Hintergrund des Manövers gibt es mehrere Spekulationen. Doch die Erdgas- und Ölreserven vor der Küste der Insel sind bei mehreren multinationalen Energie-Konzernen begehrt.

Vergangene Woche hatten sich der russische Präsident Wladimir Putin und Zyperns Präsident Nicos Anastasiades auf dem Europäisch-Asiatischen Gipfels (Asem) in Mailand getroffen. Anschließend meldete der Pressesprecher von Anastasiades, dass Putin über die Haltung Zyperns zu den Russland-Sanktionen informiert sei. Zypern spiele eine ausgewogene Rolle zwischen der EU und Russland, zitiert die Nachrichtenagentur Zypern CNA den Pressesprecher.

Ende August sagte Anastasiades, dass Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland das Rettungs-Programm der Troika gefährden würden. Russische Unternehmen sind stark in dem Land engagiert. Zudem hat Russland Zypern hohe Kredite gegeben.

 

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