Bill Gates investiert in Fäkalien als Energie-Quelle

Die Stiftung des Microsoft-Gründers Bill Gates hat ein neues Projekt vorgestellt: Eine Maschine, die Strom und Trinkwasser aus menschlichen Fäkalien gewinnt. Der „Omniprocessor“ brauche nur fünf Minuten, um Trinkwasser aus der Jauche zu filtern. Die festen Rest-Bestandteile werden zur Energiegewinnung genutzt.

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Die Stiftung des Microsoft-Gründers Bill Gates hat ein neues Projekt vorgestellt: Eine Maschine, die Strom und Trinkwasser aus menschlichen Fäkalien gewinnt. Der „Omniprocessor“ brauche nur fünf Minuten, um Trinkwasser aus der Jauche zu filtern. Die festen Rest-Bestandteile werden zur Energiegewinnung genutzt.

Die Fäkalien werden dazu in die Maschine gepumpt und aufgekocht. Dabei trennt sich der Wasserdampf von den festen Rückstanden. Diese werden in einem Ofen verbrannt. Die dabei entstehende Wärmeenergie treibt einen Dampfgenerator an, der die Maschine antreibt und noch überschüssige Energie produziert. Diese könne in ein Stromnetz eingespeist werden, berichtet der Business Insider.

Eine Bioenergie-Firma aus Seattle hat den Prototyp entwickelt, den die Gates Stiftung nun zunächst nach Senegal bringen will. Täglich soll dort der Abfall von 100.000 Menschen in 86.000 Liter Trinkwasser verwandelt werden.

Gates ist vom Erfolg der Maschine überzeugt. Schließlich lasse sich mit ihr nicht nur das Trinkwasser und Abwasserproblem lösen, sondern auch noch lukrative Geschäfte für die Betreiber machen. „Sie wirft jeden Tag Geld ab“, so Gates.

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