Airbus verwendet künftig schwimmende Black Box

Das Flugunternehmen Airbus hat angekündigt, seine Langstrecken-Flieger künftig mit schwimmenden Black Boxen auszustatten. Die Datenschreiber sind mit einem Schleudermechanismus versehen. Die zunehmenden Flugzeugabstürze über dem Meer haben Airbus zu dem Schritt veranlasst.

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Das Flugunternehmen Airbus hat angekündigt, seine Langstrecken-Flieger künftig mit schwimmenden Black Boxen auszustatten. Die Datenschreiber sind mit einem Schleudermechanismus versehen. Dadurch sollen sie im Falle eines Absturzes leichter zu finden sein und die Informationen so gerettet werden.

Wie der Business Insider berichtet, haben die zunehmenden Flugzeugabstürze im Meer Airbus zu dem Schritt veranlasst. Denn die Technologie dazu existiert bereits und wird etwa in Militärfliegern angewandt. Die zivilen Luftfahrtgesellschaften hielten den zusätzlichen Aufwand bisher jedoch für unnötig, da die meisten Flugzeuge über Land abstürzten.

Die Black Box zeichnet die Cockpit-Gespräche auf und liefert zusammen mit dem Flugdatenschreiber wichtige Informationen zur Rekonstruktion eines Absturzes. Die Suche nach den Daten auf dem Meeresgrund ist jedoch schwierig und ist nicht immer erfolgreich.

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