Frankreich: Hollandes Beliebtheit steigt nach Anschlägen sprunghaft

Die Beliebtheit des französischen Präsidenten Francois Hollande ist nach den Anschlägen von Paris auf den höchsten Wert seit langem gestiegen. Allerdings sind die absoluten Werte nicht herausragend.

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Die Beliebtheit von Frankreichs Präsident Francois Hollande ist nach den Anschlägen von Paris sprunghaft angestiegen. Seine Werte schnellten in der am Samstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts BVA auf 34 Prozent. Das ist Hollandes bestes Ergebnis seit May 2013. Vor den Attentaten erhielt er lediglich von 24 Prozent der Befragten Zuspruch. Seine Beliebtheitswerte waren wegen ausbleibender Erfolge im Kampf gegen die Wirtschaftsflaute und einer umstrittenen Politik zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit auf den historischen Tiefstand gefallen.

Auch Ministerpräsident Manuel Valls erhielt mehr Rückendeckung. Er kam in der jüngsten Umfrage auf 44 Prozent, vor den Anschlägen waren es neun Punkte weniger. Hollandes Sozialisten rangierten in der Beliebtheitsskala erstmals seit Mai 2014 wieder vor dem rechtsextremen Front National.

Für die Erhebung befragte BVA am 13. und 14. Januar fast 1.300 französische Bürger.

Bei Umfragen zur Präsidentschaftswahl hatte Hollande zuletzt keine Chance. Dort führt Marine Le Pen vor Nicholas Sarkozy.

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