Dänemark kämpft gegen Aufwertung der Krone

Die dänische Notenbank hat ihre Einlagen-Zinsen erneut gesenkt. Damit will sie nach der EZB-Entscheidung eine Aufwertung der dänischen Krone verhindern. Auf Einlagen wird nun ein Strafzins von 0,35 Prozent erhoben.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Die EZB-Geldschwemme sorgt für eine Aufwertung der dänischen Krone. Die Nationalbank will das verhindern. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/eur-dkk-euro-d%C3%A4nische_krone-kurs/realtime-chart" target="_blank">ariva.de</a>)

Die EZB-Geldschwemme sorgt für eine Aufwertung der dänischen Krone. Die Nationalbank will das verhindern. (Grafik: ariva.de)

Die dänische Notenbank hat unmittelbar nach der EZB-Entscheidung zum Anleihen-Aufkauf ihre Einlagen-Zinsen erneut gesenkt. Damit will sie eine Aufwertung der dänischen Krone verhindern. Die Notenbank erklärte am Donnerstag, auf Einlagen werde nun ein „Strafzins“ von 0,35 Prozent erhoben. Viele Händler hatten einen solchen Schritt erwartet, nachdem die Europäische Zentralbank Pläne zum massiven Kauf von Staatsanleihen bekanntgab und damit den Euro zum Dollar schwächte. Erst am Montag hatte die dänische Notenbank den Aufschlag, der für Einlagen bei ihr gezahlt werden muss, auf 0,2 Prozent angehoben.

Die dänische Krone ist eng an den Euro gekoppelt. Dänemark will die Anbindung im Gegensatz zur Schweiz auch beibehalten und zugleich eine Aufwertung der Krone verhindern.


media-fastclick media-fastclick