IS soll erste japanische Geisel enthauptet haben

Die IS-Terroristen haben offenbar die erste von zwei japanischen Geiseln hingerichtet. Zuvor waren Verhandlungen über eine Lösegeld-Forderung von 200 Millionen Dollar gescheitert.

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Der Islamische Staat (IS) hat offenbar eine der beiden japanischen Geiseln ermordet. Regierungssprecher Yoshihide Suga erklärte am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit), es gebe ein Internetvideo, auf denen dem Anschein nach die Tötung von Haruna Yukawa zu sehen sei. „Das ist eine abscheuliche und untragbare Tat“, sagte er. Die Islamisten müssten die zweite japanische Geisel sofort freilassen.

Der IS hatte von der japanischen Regierung ein Lösegeld von 200 Millionen Dollar verlangt und ein Ultimatum bis Freitag gestellt. Sollte Japan nicht zahlen, würden die beiden Geiseln getötet. Es war das erste Mal, dass die IS-Miliz ausdrücklich Lösegeld verlangte. Die Regierung in Tokio hatte den Gegnern der IS-Miliz in der Region 200 Millionen Dollar an nicht-militärischer Hilfe zugesagt.

Der IS hat große Teile des Iraks und Syriens unter seine Kontrolle gebracht und dort ein Kalifat ausgerufen. Die Miliz hat viele Andersgläubige und Muslime umgebracht, die ihre fundamentalistische Auslegung des Islams nicht teilen.

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