Zu Forschungszwecken: Regierung ermuntert Bürger zum Datensammeln

Bürger sollen künftig Daten für die Forschung sammeln. „Wenn die Wissenschaft etwa die Scheibenwischerfrequenz von Autos auswerten könnte, hätten wir sehr viel detailliertere Informationen über den gefallenen Regen, als sie die Wetterstationen liefern können“, so Forschungsministerin Wanka.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka ermuntert Laien, Daten für die Forschung zu sammeln. „Wenn die Wissenschaft etwa die Scheibenwischerfrequenz von Autos auswerten könnte, hätten wir sehr viel detailliertere Informationen über den gefallenen Regen, als sie die Wetterstationen liefern können“, sagte Wanka der Wochenzeitung VDI Nachrichten. Wie genau eine solche Auswertung aussehen könnte, ließ Wanka allerdings offen. Auch Datenschutzrichtlinien fanden in diesem Zusammenhang keine Erwähnung.

Das Projekt beruhe vielmehr auf freiwilliger Mitarbeit. Eine Bürgerbeteiligung klappe schon gut beim sogenannten Mückenatlas. Biologen möchten damit die Verbreitung einheimischer und eingewanderter Stechmücken dokumentieren. „Wer eine Mücke gefangen hat, kann diese zur Bestimmung einschicken. Tausende Mücken konnten seit 2012 so genutzt werden, um wissenschaftliche Aussagen zu ihrer Population zu gewinnen“, sagte Wanka.

Ihr Ministerium fördert die Informationsplattform Bürger schaffen Wissen in der dieses und zahlreiche weitere Projekte vorgestellt sind, darunter die Suche nach der Gefleckten Weinbergschnecke oder nach Vögeln.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***