Unter der Haut: Googles Nano-Medizin leuchtet bei Krebsalarm

Um die eigene Nano-Medizin zu testen, entwickelt Google künstliche menschliche Haut. Die Nanopartikel aus den Google-Pillen sollen im Körper aufleuchten, wenn sie Krebszellen aufgespürt haben. Ein Armband liest das Licht-Signal durch die Haut hindurch.

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Seit einigen Monaten entwickelt Google Nanopartikel, die in Pillenform eingenommen Krebs im Körper aufspüren können. Nun sind Details bekannt geworden, wie genau diese Diagnose kommuniziert werden soll: Ein magnetisches Armband soll die Partikel an das Handgelenk rufen. Hier sollen Partikel, die Krebs-Zellen  geortet haben aufleuchten. Das Licht-Signal wird dann durch die Haut hindurch ausgelesen.

Die Nano-Medizin funktioniert nach einem Bericht des Business Insider folgendermaßen: Ein Patient schluckt eine Pille, die Millionen Nano-Partikel enthält. Diese sind so klein, dass mehr als tausend davon in ein einziges Blutkörperchen passen. Je nachdem, welche Krankheit gesucht oder behandelt werden soll, sind die Nano-Partikel mit Antikörpern beschichtet, die wie Magneten auf bestimmte Zellen, Proteine oder andere Moleküle reagieren, beispielsweise nur auf Krebszellen.

Bei Kontakt mit ihrem Gegenpart beginnen die Nanopartikel zu leuchten. Dieses Lichtsignal soll nun durch ein spezielles magnetisches Armand ausgelesen werden, dass die Partikel am Handgelenk „scannt“. Dazu testet Google derzeit alle erdenklichen Eigenschaften von menschlicher Haut. Um zu messen, wie Licht durch verschieden Hauttypen dringt, entwickelt Google sogar eigens künstliche Haut in allen erdenklichen Variationen.

Über einhundert Mediziner arbeiten mittlerweile für Googles Forschungsprojekt. An den Anfang hat Google eine Studie zur Grundlagenforschung gestellt: Die „Baseline Study“ beobachtet an 175 gesunden freiwilligen Versuchspersonen, was einen gesunden Menschen überhaupt ausmacht.


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