Börse: Dax schließt 1,7 Prozent im Minus

Chinas katastrophale Daten zu Exporten und Importen zeigen, dass das Land massiv vom Währungskrieg betroffen ist. Für schlechte Stimmung sorgen neue Grexit-Ängste, nachdem die Tsipras-Regierung bei ihren Forderungen bleiben und einen New Deal will. Für den Euro wäre der Grexit - entgegen landläufiger Annahme - eine Katastrophe, weil die gesamte Zukunft der Eurozone in Frage stehen würde.

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Schwindende Aussichten auf eine gütliche Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland haben zu Wochenbeginn auch die Wall Street ins Minus gedrückt. Die Nervosität wegen eines möglichen Euro-Austritts Griechenlands steige, sagte Analyst Andre Bakhos vom Broker Janlyn Capital. Der neue Regierungschef Alexis Tsipras hat den bisherigen Sparkurs für gescheitert erklärt. Die britische Regierung spielt bereits auf höchster Ebene die Folgen eines „Grexit“ durch. An den Börsen in Europa wuchs die Furcht vor finanziellen Turbulenzen.

In den USA eröffnete der Dow-Jones-Index der Standardwerte am Montag 0,3 Prozent im Minus bei 17.775 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,1 Prozent auf 2053 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,1 Prozent auf 4738 Punkte.

Zusätzlich lasteten enttäuschende Konjunkturdaten aus China vom Wochenende auf der Stimmung. Sowohl Ein- als auch Ausfuhren sanken im Januar deutlich stärker als erwartet.

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