Peinliches War-Game der Nato: US-Flugzeugträger gegen U-Boot chancenlos

Bei einem War-Game der Nato vor Florida ist es zu einem peinlichen Zwischenfall gekommen: Ein Simulation ergab, dass ein einziges feindliches U-Boot in der Lage war, den US-Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt samt seiner Eskorte zu versenken. Der Navy wollte den Vorfall geheimhalten - doch die Franzosen, die das feindliche U-Boot gespielt hatten, waren zu stolz auf den unerwarteten militärischen Erfolg.

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Das französische U-Boot Saphir hat Mitte Februar in den Gewässern vor Florida ein gemeinsames Manöver mit der US-Marine durchgeführt. In der zweiten Phase der gemeinsamen Übung sollte die Saphir ein feindliches U-Boot darstellen, berichtet Le Parisien.

Sie hatte die Mission, die Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt und die begleitenden Kriegsschiffe zu finden und anschließend einen Angriff durchzuführen. Im Verlauf des Szenarios gelang es dem französischen U-Boot, die USS Theodore Roosevelt fiktiv zu zerstören.

Der Großteil der begleitenden US-Kriegsschiffe wurde ebenfalls fiktiv zerstört. Das hätte eigentlich nicht passieren dürfen, da die USS Theodore Roosevelt über vier Jahre lang modernisiert wurde. Die Modernisierungs-Kosten betrugen 2,6 Milliarden Dollar.

Das französische Verteidigungsministerium hatte die Meldung über das Manöver-Ergebnis zunächst veröffentlicht und später wieder von ihrer Webseite genommen. Doch die Meldung wurde rechtzeitig vom Militär-Portal The Aviationist entdeckt und im Internet verbreitet.

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