Öl-Tycoon: Rätselhafter Tod eines Getty-Erben

Der Enkel des US-amerikanischen Öl-Tycoons, Jean Paul Getty, wurde am Dienstag tot in seinem Haus aufgefunden. Die Todesumstände sind noch nicht geklärt worden. In der Vergangenheit musste die Polizei von Los Angeles sein Haus 31 Mal aufsuchen, weil es zu heftigen Streitigkeiten zwischen ihm und seiner Ex-Freundin gekommen war.

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Andrew Getty , Enkel des US-amerikanischen Öl-Milliardärs, Jean Paul Getty, wurde am Dienstag tot in seinem Haus in Los Angeles aufgefunden. Der Polizei-Sprecher Ed Winter sagte Reportern, dass es sich scheinbar um einen natürlichen Tod oder einen tödlichen Unfall handelt.

„Auf den ersten Blick, liegen keine Anzeichen für eine kriminelle Handlung vor. Aber das könnte sich ändern“, zitiert NBC Winter.

Zuvor war ein nicht identifizierter Anruf von einer weiblichen Person bei der Polizei eingegangen, die einen leblosen Körper im Badezimmer von Getty meldete. Die Dame soll sich zum Zeitpunkt des Anrufs in dem Haus befunden haben und soll den Behörden zufolge kooperativ gewesen sein.

Die örtliche Polizei habe Gettys Haus bisher 31 Mal aufsuchen müssen. Es ging im Regelfall um Streitigkeiten zwischen ihm und seiner Ex-Freundin. Während der Polizeibesuche sollen beide unter Drogeneinfluss gestanden haben.

Vor zwei Wochen hatte sich Getty um eine einstweilige Verfügung gegen seine Ex-Freundin bemüht, die in der Vergangenheit in einer Psychatrie untergebracht wurde, weil sie Polizisten angegriffen hatte, berichtet die L.A. Times. Sie soll auch angeblich mehrmals in das Haus von Getty eingebrochen sein. Unklar bleibt jedoch, ob es sich bei der Frau, die am Dienstag die Polizei telefonisch benachrichtigte, um die Ex-Freundin handelt.

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Es ist unbekannt, ob bei Andrew Getty Selbstmordgefahr bestand und er sich einer Therapie unterzogen hat. Solche Therapien sind vor allem im Fall von Depressionen mittlerweile sehr erfolgreich und können das Risiko eines Selbstmords deutlich senken (siehe dazu Informationen der Deutschen Depressionshilfe).

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