Weicher Euro macht’s möglich: US-Konzern Nomad Foods übernimmt Iglo

Der US-Investor Nomad Foods will Europas größten Tiefkühlkost-Hersteller Iglo für 2,6 Milliarden Euro übernehmen. Die Übernahme gestaltet sich aufgrund des starken Dollars und des schwachen Euros besonders profitabel.

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Die US-Investmentfirma Nomad Foods will von der Stärke des Dollars gegenüber dem Euro profitieren und plant die Übernahme des größten europäischen Tiefkühlkost-Produzenten Iglo für 2,6 Milliarden Euro. „Für ein US-Dollar-dominiertes Unternehmen wie das unsere, ist es keine schlechte Zeit, um in Europa zu investieren“, zitiert die Financial Times den Nomad Foods-Boss Martin E. Franklin.

Barclays, UBS und Greenberg Traurig hatten Nomad Foods bei den Übernahmeverhandlungen beraten. Centerview Partners, Skadden und Clifford Chance hingegen traten als Berater von Iglo auf.

Iglo hat am europäischen Markt einen Anteil von 30 Prozent und verfügt in Großbritannien, Italien und Deutschland über mehrere Produktions-Stätten. Der Hauptsitz befindet sich in Großbritannien, wo die Steuern geringer sind als in den USA. Aktueller Inhaber von Iglo ist der Finanzinvestor Permira. Iglo gehört seit 2006 dem Finanzinvestor, der das Unternehmen für etwa 1,7 Milliarden Euro von Unilever übernommen hatte.


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