Staatsanleihen: Not-Intervention der Zentralbanken?

Die Lage am Markt für Staatsanleihen scheint sich so zugespitzt zu haben, dass über eine mögliche Not-Intervention der Zentralbanken spekuliert wird. Die Kurse drehten heute zur Eröffnung der US-Märkte überraschend stark: Irgendjemand muss massiv Papiere gekauft haben.

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Die Kurve der Futures zeigt hohe Volumina und eine plötzliche Umkehr der Kurs-Entwicklung. (Grafik: Nanex via Zerohedge)

Die Kurve der Futures zeigt hohe Volumina und eine plötzliche Umkehr der Kurs-Entwicklung. (Grafik: Nanex via Zerohedge)

Auch die Bunds machte eine Kehrtwende. (Grafik: Nanex via Zerohedge)

Auch die Bunds machte eine Kehrtwende. (Grafik: Nanex via Zerohedge)

Der Finanzblog Zerohegde fragt: „Haben die Zentralbanken der Welt heute den Panik-Knopf gedrückt?“, und spekuliert über eine Intervention der Zentralbvanken, um „den Bond-Markt und einmal mehr die Welt“ zu retten. Als Beleg dienen zwei Charts, die in der Tat nur einen Schluss zulassen: Irgendjemand muss die ins Gerede geratenen Papiere gekauft haben, um einen Crash zu verhindern. Eine konzertierte Aktion der Zentralbanken ist gut denkbar. Die Zentralbanken arbeiten allerdings wie der BND und die NSA völlig im Geheimen und außerhalb jeder parlamentarischen Kontrolle, weshalb man die Wahrheit über den bemerkenswerten Vorgang vermutlich nie erfahren wird.


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