Telematik-Messung: Autoversicherer wollen Tarife an Fahrweise anpassen

Deutsche Autoversicherer wie Huk-Coburg oder die Allianz führen Telematik-Tarife ein. Dabei wollen sie das Fahrverhalten von Autofahrern messen, um mögliche Kosten für sich und die Kunden vorausschauend berechnen zu können. Im Ausland nennt sich diese Methode „Pay as you drive“.

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In der Autoversicherung soll die persönliche Fahrweise künftig eine größere Rolle spielen. Nach dem Marktführer Huk-Coburg kündigte am Mittwoch auch die Allianz die Einführung sogenannter Telematik-Tarife an, bei denen unter anderem das Brems- und Beschleunigungsverhalten von Autofahrern ermittelt wird, um die Kosten für die Versicherung anzupassen. Im Ausland sind diese Versicherungen unter dem Stichwort „Pay as you drive“ (Zahle wie Du fährst) bekannt.

„Wir sind der Meinung, dass die deutschen Autofahrer einen Telematik-Tarif annehmen werden, sofern er die Datensicherheit der Kunden sicherstellt und deutliche Vorteile für die Zielgruppe bringt“, sagte Allianz-Vorstand Alexander Vollert. Die Allianz plane deshalb die Einführung der Tarife im kommenden Jahr.

Auch der Konkurrent Huk-Coburg testet solche Tarife bereits. Mit zusammen mehr als 18 Millionen Verträgen kommen die beiden Versicherer auf rund ein Drittel des Marktes für Kfz-Versicherungen.

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