„Bedeutende, plötzliche Käufe“: Dollar verliert deutlich zum Euro

Beim G7-Treffen hat sich Barack Obama offenbar über den starken Dollar beschwert. Dieser stelle ein Problem dar. Kurz danach fiel der Dollar gegenüber dem Euro und Yen.

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Der Dollar verlor am Montag gegenüber dem Euro, kurz nachdem Barack Obama den starken Dollar als Problem genannt haben soll. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/euro-dollar-kurs/realtime-chart?boerse_id=130" target="_blank">ariva.de</a>)

Der Dollar verlor am Montag gegenüber dem Euro, kurz nachdem Barack Obama den starken Dollar als Problem genannt haben soll. (Grafik: ariva.de)

Barack Obama soll während des G7-Gipfels zu seinen Amtskollegen gesagt haben, der starke Dollar sei ein Problem, zitiert Bloomberg einen französische Beamten, der bei den Gesprächen involviert war.

Geopolitische Risiken, wie Griechenland, sorgten für Volatilität an den Finanzmärkten und beeinflussen so Zinsen und Währungen, sagte der Diplomat Reportern. In diesem Zusammenhang soll Obama seine Aussage getroffen haben, dass der starke Dollar ein Problem sei. Weil das Gespräch privat war, wollte der Beamte keine Veröffentlichung seines Namens. Etwas später am Montag dementierte das Weiße Haus diese Aussage, so Reuters.

Der Dollar fiel daraufhin am Montag sowohl gegenüber dem Euro als auch dem Yen.

Ebenso deuteten „mehrere bedeutende, plötzliche Käufe“ daraufhin, dass die Liquidität einbrach, wie Eric Hunsader, der Gründer des Markt-Streamers Nanex, am Euro FX Futures aufzeigte:

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