Haushaltshilfe oder Babysitter: Roboter-Verkauf in Japan gestartet

Die rund 1,20 Meter großen Roboter sind dem Hersteller zufolge lernfähig und können Emotionen zeigen. Erste Prototypen bedienen bereits Kunden in den Handy-Geschäften von Softbank in Japan. Der Roboter soll im Handel für etwa 1.400 Euro plus Monatsgebühr und Versicherung zu haben sein.

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Der japanische Mobilfunkkonzern SoftBank will seinen menschenähnlichen Service-Roboter „Pepper“ gemeinsam mit dem chinesischen Online-Händler Alibaba verkaufen. Dazu kündigten die beiden Unternehmen am Donnerstag ein Joint-Venture an, dem auch der taiwanische Apple-Zulieferer Foxconn angehören wird. Roboter „Pepper“, der laut Softbank als Haushaltshilfe, Babysitter, Krankenpfleger oder Parteibegleiter genutzt werden kann, soll ab Samstag weltweit zu einem Preis von umgerechnet rund 1.400 Euro plus Monatsgebühr und Versicherung zu haben sein. Alibaba und Foxconn beteiligen sich beide für gut 100 Millionen Euro mit je 20 Prozent an dem Joint-Venture.

Softbank-Chef Masayoshi Son sprach von einem ersten Schritt bei seinen ehrgeizigen Zielen mit „Pepper“. „Wir wollen die Nummer eins der Roboter-Unternehmen werden“, sagte er. Die rund 1,20 Meter großen Roboter sind dem Unternehmen zufolge lernfähig und können Emotionen zeigen. Erste Prototypen bedienen bereits Kunden in den Handy-Geschäften von Softbank in Japan. Der Konzern will sich damit einen neuen Markt erschließen. Die Gesellschaft in Japan ist von einer dramatisch steigenden Zahl alter Menschen gekennzeichnet. Sie benötigen aber teilweise umfassende Dienstleistungen, für die nicht genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Die Lücke sollen Roboter füllen.

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