Großbritannien: Zehntausende demonstrieren gegen Sparpolitik der Regierung

In der britischen Hauptstadt London sind am Samstag zehntausende Bürger auf die Straße gegangen, um gegen die Sparpolitik der Regierung zu demonstrieren. Diese will nach vorangegangenen Kürzungen weitere umgerechnet 16,8 Milliarden Euro bei den Sozialleistungen streichen.

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Tausende Menschen haben am Samstag in London gegen die Sparpolitik der neugewählten konservativen Regierung demonstriert. Nach einer Reihe von Reden im Finanzbezirk der britischen Hauptstadt zogen sie zum Parlament. Auf einigen Plakaten war Premierminister David Cameron als Teufel abgebildet. Auf anderen Transparente wurde ein Ende der Kürzungen bei Sozialleistungen verlangt. Weder die Polizei noch die Veranstalter veröffentlichten zunächst eine Schätzung der Teilnehmerzahl. Auf sozialen Medien hatten mehr als 80.000 Menschen zugesagt.

Die britische Regierung ist in den vergangenen fünf Jahren das Staatsdefizit mit deutlichen Ausgabenkürzungen angegangen. Seit dem Wahlsieg im vergangenen Monat hat Finanzminister George Osborne zusätzliche Einsparungen angekündigt. So will die Regierung weitere 12 Milliarden Pfund (etwa 16,8 Milliarden Euro) bei den Sozialleistungen zusammenstreichen.

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