Oracle macht Amazon sein Cloud-Geschäft streitig

Oracle will Amazon im Cloud-Geschäft überholen und dem Online-Versandhändler den Markt streitig machen. „Wir sind darauf vorbereitet, mit Amazon preislich zu konkurrieren“, sagte Oracle-Gründer Larry Ellison am Montagabend.

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Anbieter von Cloud-Diensten werben mit der ständigen Möglichkeit, auf seine Daten zugreifen zu können. Dies gilt mit geringen Einschränkungen allerdings auch für den Staat. (Foto: CeBit.de)

Anbieter von Cloud-Diensten werben mit der ständigen Möglichkeit, auf seine Daten zugreifen zu können. Dies gilt mit geringen Einschränkungen allerdings auch für den Staat. (Foto: CeBit.de)

Oracle will im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft Amazon das Wasser abgraben. „Wir sind darauf vorbereitet, mit Amazon preislich zu konkurrieren“, sagte Oracle-Gründer Larry Ellison am Montagabend. Künftig werde der SAP -Rivale mehr Speicherplatz für die Auslagerung von Daten und Computer-Diensten ins Internet zur Verfügung stellen. Ziel sei es, dass Kunden ihre Anwendungen komplett über die Oracle-Cloud betreiben könnten. Laut Ellison, der im vergangenen Jahr den Chefposten bei Oracle abgab, soll das Angebot bei nur einem Zehntel des Amazon-Preises liegen.

Weil immer mehr Computernutzer ständig online sind, wollen sich die Kalifornier neben dem traditionellen Geschäft mit der Entwicklung und dem Verkauf von Software an Firmenkunden stärker auf Cloud-Dienste konzentrieren. Allerdings hinkt Oracle hier noch der Konkurrenz hinterher. Während Amazon und Microsoft bereits auf einen Cloud-Umsatz von jeweils 6,3 Milliarden Dollar im Jahr kommen, sind es bei Oracle basierend auf den jüngsten Quartalszahlen nur etwa 2,3 Milliarden Dollar.

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