Kartellamt verhängt Millionen-Strafe gegen Autozulieferer

Zwischen vier deutschen und einem österreichischen Autozulieferer sollen illegale Preisabsprachen stattgefunden haben. Deshalb müssen die betroffenen Firmen nach einer Entscheidung des Bundeskartellamts Bußgelder in Höhe von 75 Millionen Euro zahlen.

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Vier deutsche und ein österreichischer Autozulieferer sollen wegen illegaler Preisabsprachen insgesamt 75 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Das hat das Bundeskartellamt am Mittwoch bekanntgegeben. Die Firmen produzieren Bodenbeläge, Hutablagen und schalldämpfende Stoffe etwa für den Motorraum von Autos. Sie sollen zwischen 2005 und 2013 Preise und Rabatte abgestimmt haben. Außerdem gab es laut Kartellamt eine Einigung, den Kundenstamm der Konkurrenz nicht anzugreifen. Es ist der erste abgeschlossene Bußgeldfall des Bundeskartellamtes mit einem 2012 neu eingeführten System für anonyme Hinweise. Alle Unternehmen hätten bei der Aufklärung kooperiert und dafür Ermäßigungen des Bußgeldes bekommen.