EFSF meldet Ausfall von Griechenland-Krediten

Der Euro-Rettungsfonds EFSF bestätigt in einer Mitteilung den Kredit-Zahlungsausfall Griechenlands. Dies müsste noch der IWF zur Kenntnis nehmen und bestätigen. Weitere Schritte gegen Athen sollen mit den Euro-Finanzministern, der EU-Kommission und dem IWF abgesprochen werden.

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Der Euro-Rettungsfonds EFSF meldet, dass Griechenland alle Voraussetzungen erfüllt habe, die zu einem Zahlungsausfall bei einigen Krediten führen wird. „Aus Sicht des EFSF läge damit ein Ausfall bestimmter EFSF-Kredite vor“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Es geht dabei insbesondere um die Rückzahlung eines Kredits in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Dies müsste noch der IWF zur Kenntnis nehmen und bestätigen.

Nun gibt es drei Alternativen: Der EFSF kann den Kreditvertrag kündigen und den ausstehenden Betrag zuzüglich Zinsen zurückfordern. Als zweite Möglichkeit kann der EFSF auf die Forderung verzichten und als letzte Möglichkeit kann der EFSF zu einem späteren Zeitpunkt Maßnahmen treffen. „Der EFSF wird seine nächsten Schritte eng mit der zuständigen Arbeitsgruppe der Euro-Finanzminister, der EU-Kommission und dem IWF absprechen“, heißt es dazu in der Mitteilung.

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