Deutsche Autobauer besorgt: Russlands Automarkt bricht massiv ein

Schlechte Nachrichten für die europäische Automobilindustrie: Der russische Automarkt bricht deutlich stärker ein als erwartet. Wegen der EU-Sanktionen sackt der Umsatz um 36 Prozent ein.

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Der russische Automarkt dürfte in diesem Jahr noch viel stärker schrumpfen als erwartet. Der Unternehmerverband AEB, der europäische Firmen in Russland vertritt, sagte am Mittwoch einen Absatzeinbruch von 36 Prozent auf 1,55 Millionen Fahrzeuge voraus. Bislang lag seine Prognose bei einem Minus von 24,5 Prozent. Fürs erste Halbjahr gab AEB einen Rückgang von 36,4 Prozent auf gut 782.000 Autos an.

2014 waren die Auslieferungen nach Jahren rasanten Wachstums erstmals wieder gesunken. Ursachen sind die Schwäche der russischen Wirtschaft, die vom gesunkenen Ölpreis getroffen wurde und die Sanktionen der EU im Zuge der Ukraine-Krise.

Die deutsche Wirtschaft leidet seit langem unter den Sanktionen. Einer Studie zufolge könnte die von der Bundesregierung verfügte Politik dazu führen, dass in Deutschland 250.000 Arbeitsplätze vernichtet werden. Diese Studie wurde allerdings unter einer optimistischeren Erwartung erstellt.

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