Griechen können Stromrechnungen nicht mehr bezahlen

Aufgrund der Bargeldbeschränkung können die Griechen ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen. Dies führt zu Liquiditäts-Engpässen beim staatlichen Stromversorger PPC. Der Konzern hat tägliche Einbußen in Höhe von 20 Millionen Euro.

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Der Aktienkurs des staatlichen griechischen Stromversorgers Public Power Corporation (PPC) ist in den vergangenen Monaten stetig gefallen. (Grafik: ariva.de)

Der Aktienkurs des staatlichen griechischen Stromversorgers Public Power Corporation (PPC) ist in den vergangenen Monaten stetig gefallen. (Grafik: ariva.de)

Griechenlands Stromkunden können ihre Rechnungen nicht mehr begleichen, was zu Liquiditäts-Engpässen beim staatlichen griechischen Versorger Public Power Corporation (PPC) führt.

Die täglichen Einnahmen haben seit Einführung der Kapitalverkehrskontrollen und der Bargeldbeschränkung einen raschen Rückgang verzeichnet, berichtet die Zeitung Kathimerini in ihrer Printausgabe. Die PPC hat Umsatz-Einbußen in Höhe von 20 Millionen Euro pro Tag. Doch auch Kaufleute und Gastronomen kämpfen mit hohen Umsatz-Einbußen.

So muss auch die PPC auf ihre Cash-Reserven zurückgreifen, um ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Vertragspartnern, Lieferanten und Netzbetreibern nachkommen zu können.

Die PPC weist eine Marktkapitalisierung in Höhe von 1,03 Milliarden Euro auf. Der Aktienwert lag am Dienstagnachmittag bei 4,45 Euro. Im August 2014 lag der Wert der Aktie noch bei 11,5 Euro.

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