EZB erhöht Not-Kredite für griechische Banken

Die EZB erhöht angeblich die ELA-Kredite für die griechischen Banken. Diese Kredite sind entscheidend für das Überleben der griechischen Wirtschaft.

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den angeschlagenen griechischen Banken Insidern zufolge mit der erneuten Aufstockung von Notfall-Hilfen weiteren Spielraum verschafft. Die Währungshüter erhöhten die Obergrenze für die so genannten ELA-Liquiditätshilfen an die Institute um 900 Millionen Euro, wie zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Mittwoch sagten. „Es würde mich nicht überraschen, wenn das weiterhin in diesem Niveau steigt Woche für Woche,“ sagte einer der Insider. Am vergangenen Donnerstag hatte der EZB-Rat erstmals seit Ende Juni den Rahmen für die Notkredite erhöht und zwar ebenfalls um 900 Millionen Euro. Damit dürfte das Limit für die Bankenhilfen inzwischen bei annähernd 91 Milliarden Euro liegen.

ELA-Kredithilfen – „ELA“ steht für „Emergency Liquidity Assistance“ – werden gegen Sicherheiten von der Athener Notenbank vergeben. Über die Gewährung des Rahmens entscheidet aber der EZB-Rat. Die Banken in Griechenland waren am Montag nach dreiwöchiger Pause wieder geöffnet worden. Zugleich zahlte die Regierung Schulden in Milliardenhöhe bei der EZB und dem IWF zurück, nachdem sie selbst Mittel aus einer Brückfinanzierung erhalten hatte. Kapitalverkehrskontrollen sind jedoch weiterhin in Kraft.

Geldhäuser von Thessaloniki bis Kreta sind dennoch weiterhin auf die ELA-Geldspritzen angewiesen. Denn Firmen und Privatleute hatten aus Furcht vor einem Ausscheiden des Landes aus dem Euro ihre Konten leer geräumt. Um einen Zusammenbruch des Finanzsystems und einen Ansturm auf die Banken zu verhindern, hatte die Regierung den Kapitalverkehr eingeschränkt.

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