Lexus baut Auto mit menschlichem Herzschlag

Lexus hat ein Auto vorgestellt, das mit dem Puls des Fahrers leuchtet. Sensoren erfassen den Herzschlag, den eine spezielle Lackierung in pulsierendes Licht verwandelt. Biometrische Daten spielen auch im Straßenverkehr künftig eine größere Rolle, so die Designer.

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Biometrische Daten der Fahrer könnten künftig auch im Straßenverkehr eine große Rolle spielen, so Lexus. (Foto: Screenshot)

Biometrische Daten der Fahrer könnten künftig auch im Straßenverkehr eine große Rolle spielen, so Lexus. (Foto: Screenshot)

Der Autobauer Lexus hat eine Verbindung zwischen dem Herzschlag des Fahrers und seinem Auto gefunden. Das Design-Konzept visualisiert den Puls auf der Außenhaut des Fahrzeugs. Durch Sensoren werden die Herzschläge erfasst und in elektrische Signale umgewandelt. Die elektrische Spannung bringt so im Rhythmus des Herzschlags einen spezieller elektro-lumineszenten Lack zum Aufleuchten.

Die Idee dahinter war es, das Auto durch den Herzschlag „zum Leben zu erwecken“, sowie eine intime Verbindung zwischen Fahrer und Maschine darzustellen, zitiert das Technologie-Magazin Wired den Designer Ben Cooper. Eine ähnliche Idee hat auch Apple, die als erste eine Visualisierung des Herzschlags als Funktion in ihre Apple-Watch eingebaut haben. Cooper zufolge werden die zunehmende Erfassung der Körperfunktionen durch Wearables auch die Automobil-Technik beeinflussen. Er hält es seit der Apple Watch für offensichtlich, dass wir süchtig sind nach biometrischen Daten.

„Ein Auto, das biometrische Daten der Fahrer versteht bietet allerlei Möglichkeiten. Stellen Sie sich vor, biometrischen mit Telemetriedaten zu verbinden um zu verstehen, was den Fahrer stresst. Könnte Ihr Auto ihre Wut im Straßenverkehr zügeln oder ihre Müdigkeit erkennen? Vielleicht könnten auch andere Daten wie Wetter und Verkehr in Verbindung uns die optimalen Fahr-Zeiten verstehen helfen.“

Die Messdaten von Menschen und Maschinen zu koordinieren böte demnach eine interessante Kontrollsicht: „Die Daten könnten einen anderen Blick darauf zeigen, wer wirklich fährt“, so Cooper.

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