Britische Bauern protestieren gegen niedrige Milchpreise

Aus Protest gegen den Milch-Preisverfall haben am Donnerstagabend britische Bauern mit Traktoren die Zufahrt zu einem Verteilerzentrum für Supermärkte in Bristol versperrt. Anfang der Woche hatten Landwirte aus Protest in Supermärkten die Milchregale geleert.

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Bauern im Südwesten Englands haben mit einer Blockade aus Traktoren gegen den Preisverfall bei Milch protestiert. Mit etwa 25 Traktoren versperrten sie am Donnerstagabend die Zufahrt zu einem Verteilerzentrum für Supermärkte in Bridgewater bei Bristol. Viele wüssten nicht, wie sie durch den kommenden Winter kommen sollten, sagte ein Sprecher der Gruppe der BBC. Die Bauern bekommen nach eigenen Angaben weniger für ihre Milch, als die Produktion kostet.

Anfang der Woche hatten Landwirte aus Protest in Supermärkten die Milchregale geleert. Sie fordern Mindestpreise und einen Stopp der Milchimporte für Großbritannien. Supermärkte argumentieren, dass der Verkaufspreis nichts mit dem Preis zu tun habe, den Bauern für ihre Milch bekämen.

Auch in Deutschland sieht der Bauernverband viele Betriebe gefährdet. Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) will deshalb den Export deutscher Milchprodukte fördern. Gründe sind das Einfuhrverbot Russlands für Lebensmittel aus der EU sowie gesunkene Ausfuhren in Schwellenländer.

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