Mitten in Europa: Bis zu 50 Flüchtlinge ersticken in Kühlwagen in Österreich

Neue Tragödie in Europas Flüchtlingsdrama: Auf einer Autobahn in Österreich sind in einem Schlepperfahrzeug zahlreiche Tote entdeckt worden. Die Polizei spricht von bis zu 50 Flüchtlingen, die wahrscheinlich erstickten.

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In Österreich sind nach Polizeiangaben bis zu 50 Flüchtlinge tot in einem Lastwagen gefunden worden. „Wir können davon ausgehen, dass möglicherweise 20 Personen zu Tode gekommen sind, es können auch 40 bis 50 sein“, sagte ein Polizeisprecher am. Der Tod sei wohl schon vor längerer Zeit eingetreten, sagte der Sprecher. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sagte: „Dieser Tag ist für uns ein dunkler Tag.“ Der innereuropäischen Schlepperei müsse ein Ende bereitet werden.

Laut Polizei wurden die Leichen in einem Lkw gefunden, der auf einer Autobahn abgestellt war. Die Kronenzeitung berichtete, es gebe Anzeichen dafür, dass die Menschen erstickt seien. Der Fundort befindet sich dem Bericht zufolge auf der Autobahn 4 zwischen Neusiedl und Parndorf und liegt damit in der Nähe der ungarischen Grenze. Täglich strömen Tausende Flüchtlinge über Griechenland, Mazedonien, Serbien und Ungarn weiter nach Westeuropa. Die meisten davon stammen aus Syrien.

Damit offenbart sich erneut die Unfähigkeit der Europäischen Politiker, mit den so überraschenden „Flüchtlings-Wellen“ aus aller Welt umzugehen. Angela Merkel beklagt die Zustände in Deutschland, als wäre sie völlig überrascht, und sehe sich mit einem völlig unvorhersehbaren Unglück konfrontiert. Alle europäischen Politiker bedienen sich des Themas auf ihre Weise.

Die Flüchtlings-Welle ist nicht mit moralischen Appellen zu stoppen. Europa muss endlich außenpolitisch erwachen und die verbündeten USA zwingen, ihre willkürlich angezettelten globalen Wirtschafts-Kriege zu beenden. Denn Krieg ist kein Schicksal, sondern von Menschen gemacht.

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