Nato stört Vorbereitung für Russlands Syrien-Einsatz

Die USA wollen über die Nato den Russland-Einsatz in Syrien behindern: Nun wurde Bulgarien angewiesen, den Luftraum für russische Maschinen zu sperren.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Der russische Marine-Stützpunkt in der syrischen Hafenstadt Tartus hat eine Größe von etwa 40 Hektar. Dabei handelt es sich nicht um einen vollausgestatteten Marine-Stützpunkt, sondern einen Versorgungs-Stützpunkt. (Grafik: Google Maps)

Der russische Marine-Stützpunkt in der syrischen Hafenstadt Tartus hat eine Größe von etwa 40 Hektar. Dabei handelt es sich nicht um einen vollausgestatteten Marine-Stützpunkt, sondern einen Versorgungs-Stützpunkt. (Grafik: Google Maps)

Die US-Regierung möchte den Russland-Einsatz in Syrien behindern. Zu diesem Zweck hat sie das Nato-Land Bulgarien davon überzeugen können, seinen Luftraum für russische Versorgungsflüge nach Syrien zu sperren.

Es gebe ernsthafte Bedenken über die Art des für Syrien bestimmten Frachtguts in den Militärmaschinen, sagte am Dienstag eine Sprecherin des bulgarischen Außenministeriums.

Die USA fürchten einen russischen Militäreinsatz in dem Bürgerkriegsland. Nach Angaben aus Washingtoner Regierungskreisen wurden entsprechende Vorbereitungen entdeckt. So seien Wohncontainer für Hunderte Menschen an einem syrischen Flugplatz aufgestellt worden. Russland ist einer der letzten Verbündeten von Präsident Baschar al-Assad, dessen Truppen immer mehr Gelände an Rebellen wie den IS verlieren. Das Land hat in der syrischen Hafenstadt Tartus einen Marine-Stützpunkt, der als Versorgungs-Stützpunkt dient.

Zuvor hatten die USA auch von der Regierung in Athen die Sperrung des griechischen Luftraums für russische Flugzeuge gefordert. Nach Angaben des griechischen Außenministeriums befindet sich das US-Gesuch noch in der Prüfungsphase.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick