Rekordverlust seit Finanzkrise: Hedgefonds verlieren 78 Milliarden Dollar

Im August haben die Hedgefonds weltweit 78 Milliarden Dollar eingebüßt. Das stellt seit der Finanzkrise 2008 einen Negativ-Rekord dar. Hedgefonds, die auf sinkende Ölpreise gewettet hatten, konnten hingegen ihre Umsätze steigern.

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Die Hedgefonds haben im Monat August insgesamt 78 Milliarden Dollar verloren, was einen Negativ-Rekord seit der Finanzkrise 2008 darstellt. „Die Hedgefonds ächzen unter einem gnadenlosen Ausverkauf, der das Alpha eines ganzen Jahres in nur zwei Wochen fast ausgelöscht hat“, zitiert Das Investment.com Stan Altshuller, Researchchef bei Novus, aus einer Studie über die beliebtesten Trades bei den größten Fonds.

David Einhorns Hedgefonds Greenlight Capital, welches 11 Milliarden Dollar verwaltet, hat seit Jahresbeginn Einbußen von 17 Prozent zu beklagen, berichtet die Financial Times. Daniel Loebs Hedgefonds Third Point, das 17 Milliarden Dollar verwaltet, verzeichnete Einbußen von vier Prozent. Die Marktvolatilität hatte Ende August ihren Höhepunkt erreicht, was zu fallenden Aktienkursen, zu einer Abschwächung der Weltwirtschaft.

Doch es gibt auch Hedgefonds, die Umsatzsteigerungen erzielen konnten. Der Hedgefonds-Manager Pierre Andurand wettet angesichts der anhaltenden Rohstoff-Baisse auf einen stark fallenden Ölpreis. Andurand hält dabei sogar einen Ölpreis unter 30 Dollar pro Barrel für möglich. Der Hedgefonds des gebürtigen Franzosen, Andurand Capital, verwaltet Kapital in Höhe von 575 Millionen Euro und erwirtschaftete im letzten Jahr eine Rendite von 51 Prozent (vor Abzug von Gebühren), vorwiegend mit Wetten auf fallende Rohstoff-Preise. In diesem Jahr liegt der Fonds mit 10,3 Prozent Rendite ebenfalls im grünen Bereich.

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