Gegen Überschwemmung: Straßen aus wasserdurchlässigem Beton

Ein neuer Straßenbelag lässt Wasser einfach und schnell hindurchsickern. Das Material in der Lage rund 4000 Liter Wasser pro Minute aufzunehmen. Damit würden nicht nur Pfützen, sondern auch Überschwemmungen verhindert.

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Pro Minute ist das Material in der Lage, rund 4000 Liter Wasser aufzunehmen. (Screenshot)

Pro Minute ist das Material in der Lage, rund 4000 Liter Wasser aufzunehmen. (Screenshot)

Eine britische Baufirma hat eine neue Art von Beton entwickelt, die Wasser durchlässig ist. Pro Minute ist das Material in der Lage, rund 4000 Liter Wasser aufzunehmen. So könnten etwa Überschwemmungen verhindert werden.

Das Regenwasser fließt durch die Schicht aus porösem Beton in die darunterliegenden Schichten aus Steinen und Kies, von wo aus der Regen dann zurück fließen kann ins Grundwasser. Der Asphalt dient auch als eine Art Wasser-Reservoir während starker Regenfälle, da etwa die Hälfte des Wasser zunächst in der Beton Schicht gespeichert wird und so etwa nicht über Abflussrinnen in die Kanalisation fließt und diese überlastet und flutet.

Die Vorteile sind vielfältig: Die Überschwemmung von Straßen könnte verhindert oder zumindest stark verzögert werden. Durch die Beseitigung von Pfützen würden so Straßen, Parkplätze, Radwege und Gehwege sicherer.

Das Material namens Topmix wurde laut Herstellerfirma Lafarge Tarmax  aus einer  Beton-Mischung hergestellt, die es so ähnlich bereits seit 50 Jahren auf dem Markt gibt. Erst jetzt wurde die Formel jedoch so weiterentwickelt, dass sie dem Gewicht auch schwerer Fahrzeuge standhält. Zudem verhält sich der Beton auch temperaturausgleichend, das heißt die Oberfläche wird bei starker Sonne weniger heiß als normaler Beton.

Allerdings wäre das Material bisher untauglich für sehr kalte Regionen, da gefrierendes Wasser das Material beschädigen könnte.

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