Raketen-Angriff auf russische Botschaft in Syrien

Am Dienstag haben Unbekannte zwei Raketen auf die russische Botschaft in Damaskus abgefeuert. Das Gebäude selbst wurde nicht getroffen. Russland stuft den Vorfall als „terroristischen Akt“ ein.

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Auf die russische Botschaft in Damaskus sind am Dienstag zwei Raketen abgefeuert worden. Berichte über Opfer oder Schäden am Gebäude in der syrischen Hauptstadt gab es zunächst nicht. Der russischen Agentur Interfax zufolge trafen die Raketen das Gelände der russischen Vertretung. Nach Angaben zweier Augenzeugen wurde das Gebäude selbst nicht getroffen. Die Geschosse seien in einer Grünanlage niedergegangen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow verurteilte den Zwischenfall als „terroristischen Akt“. Vor dem Raketenangriff fand eine pro-russische Kundgebung statt. Syrer hielten Plakate mit den Aufschriften „Danke Russland!“ und „Syrien und Russland kämpfen gemeinsam gegen den Terrorismus“. „Der gesamte Westen war gegen uns. Nur Russland unterstütze uns. Wir sind hier, um uns zu bedanken“, zitiert ABC News einen Syrer.

Die russische Nachrichtenagentur TASS meldet, dass einige Gruppierungen des IS mit dem Rückzug aus dem Kampfgebiet beginnen. Es soll an Waffen und Munition fehlen. Die Informationen sollen aus abgefangenen Funkgesprächen stammen.

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