Dresden erwägt Unterbringung von Flüchtlingen in Privat-Wohnungen

Dresdens Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann hält es für denkbar, dass Flüchtlinge künftig auch in privaten Wohnungen einquartiert werden. Die Stadt hat kaum noch Möglichkeiten zur Unterbringung.

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Dresdens Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann sagte der Dresdner Morgenpost, dass die Stadt ein grundsätzliches Unterbringungsproblem hat. Die als Übergangsquartiere gedachten Turnhallen bleiben dauerhaft belegt. Die Zeitung schreibt: „Wie eine Lösung aussehen soll, ist unklar. In der MOPO24 skizziert Sozialbürgermeistern Kristin Kaufmann (39, Linke) jetzt den drohenden Ernstfall: Weil es in der Landeshauptstadt zudem kaum noch leer stehende Wohnungen gibt, zählt Sozialbürgermeisterin Kaufmann auch folgende Möglichkeit auf: ,Eventuell müssen wir unsere Wohnungen öffnen, wie es auch nach dem Zweiten Weltkrieg der Fall war‘, warnt sie für den Fall vor, dass nicht genügend andere Unterkünfte gefunden würden.“

Ob die Unterbringung auf rein freiwilliger Basis und gegen Bezahlung erfolgt, oder ob es auch Zwangsmaßnahmen geben könnte, wenn sich nicht genug Freiwillige finden, wird in dem Artikel nicht näher ausgeführt. Die Morgenpost schreibt jedoch: „Vor allem im Sozialamt sind die Mitarbeiter am Anschlag.“


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