Putin-Erfolg bei Syrien-Gesprächen: USA geben Widerstand gegen Iran auf

Die USA geben überraschend ihren Widerstand gegen dien Teilnahme des Iran an den Gespräche für eine Syrien-Lösung auf. Russlands Präsident Putin hatte dies gefordert, weil der Iran eine wichtige Rolle in dem Konflikt spielt.

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In einer deutlichen Abkehr von ihrer bisherigen Haltung wollen die USA den Iran an neuen Gesprächen zum Syrien-Konflikt beteiligen. «Wir gehen davon aus, dass der Iran zum bevorstehenden Treffen in Wien eingeladen wird», sagte der Sprecher im State Department, John Kirby, am Dienstag in Washington. Er deutete aber an, dass Teherans Vertreter zu dem für Donnerstag oder Freitag geplanten Treffen noch nicht eingeladen worden seien. Der Termin und die genaue Liste der Teilnehmer werde noch ausgehandelt, sagte Kirby.

Da der Iran wie Russland den Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad durch die USA zum Abtritt ablehnt, hatte Washington eine Teilnahme der Islamischen Republik an den Krisengesprächen bislang ausgeschlossen. Russland hatte diese Beteiligung als unabdingbar gefordert, auch die EU war für die Beteiligung des Iran. für eine Beteiligung des Irans. Ein Treffen zwischen US-Außenminister John Kerry, seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow sowie den Außenministern der Türkei und Saudi-Arabiens war am vergangenen Freitag in Wien weitgehend ergebnislos geblieben.

Der russische Präsident Wladimir Putin empfängt Vizekanzler Sigmar Gabriel nach Kremlangaben am Mittwoch zum Gespräch in Moskau. Ein «kurzes» Treffen sei geplant, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge am Dienstagabend. Details nannte er nicht. Zuletzt hatte Kanzlerin Angela Merkel Putin am 10. Mai anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges der Sowjetunion über Hitler-Deutschland in Moskau besucht und mit ihm vor allem über die Ukraine-Krise gesprochen.

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