Microsoft nimmt französische Schulen ins Visier

Der Software-Konzern Microsoft greift der klammen französischen Regierung unter die Arme und will 13 Millionen Euro in die Schulen investieren. Bis jetzt haben europäische Schulen versucht, sich von kommerziellen Anbietern fernzuhalten. Doch die leeren Staatskassen treiben die Schulen in die Arme der US-Unternehmen.

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Der US-Technologiekonzern Microsoft will Startups und Schulen in Frankreich mit insgesamt 83 Millionen Euro unterstützen. Der Microsoft-Chef Satya Nadella kündigte am Montag bei einem Treffen mit Präsident François Hollande im Elysée-Palast den Start eines neuen Programms an, das französischen Startups erlauben soll, besseren Nutzen aus neuen Technologien wie Cloud-Computing und Big Data zu ziehen. Bei Cloud-Computing werden die Rechen- und Speicherkapazität externer Server genutzt, bei Big Data kann in Echtzeit auf riesige Datenbanken zugegriffen werden.

Der Präsident von Microsoft in Frankreich, Alain Crozier, erklärte, das Programm umfasse 70 Millionen Euro über drei Jahre. Alle französischen Startups hätten Zugriff auf das Programm, das insbesondere die Finanzierung über ein spezielles Kreditprogramm vorsehe. Allein in diesem Jahr sollen rund 300 Startups davon profitieren. Darüber hinaus kündigte Microsoft an, am 26. November eine Partnerschaft mit dem Bildungsministerium zu unterzeichnen. Demnach will der Konzern im Rahmen des staatlichen Plans für die Ausstattung von Schulen mit Computertechnologie 13 Millionen Euro investieren.

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