Mann verblutet nach Messerstecherei in Flüchtlings-Unterkunft

Ein Marokkaner ist in einer Flüchtlings-Unterkunft in NRW verblutet. Er wurde von einem Libanesen niedergestochen.

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Bei einer Messerstecherei in einer Unterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber in Espelkamp (Nordrhein-Westfalen) ist ein 31-jähriger Marokkaner ums Leben gekommen. Der Mann sei nach einem Streit mit einem 32-jährigen Libanesen verblutet, erklärte die Polizei am Sonntagabend. Nach ersten Erkenntnissen seien die beiden Männer bereits mehrfach aneinandergeraten, diesmal habe auch Alkohol eine Rolle gespielt. Im Verlauf der Auseinandersetzung am Samstagabend hätten sie sich zunächst geschlagen. Anschließend eskalierte der Streit und beide zückten Messer.

Bei dem 32-jährigen Libanesen stellten Mediziner Prellungen und ein gebrochenes Nasenbein fest. Die Staatsanwaltschaft konnte nicht ausschließen, dass der Mann, der zunächst festgenommen wurde, in Notwehr handelte. Daher sei kein Antrag auf Haftbefehl gestellt worden. Der Mann wurde am frühen Sonntagabend wieder freigelassen.

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