Berichte: Infineon will bei japanischem Chipkonzern einsteigen

Infineon interessiert sich offenbar für den staatlich gestützten japanischen Konkurrenten Renesas. Bei den Japanern wird die Idee laut Medienberichten geprüft.

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Der Aktienkurs von Infineon. (Grafik: ariva.de)

Der Aktienkurs von Infineon. (Grafik: ariva.de)

Der Chiphersteller Infineon interessiert sich einem Bericht zufolge für den staatlich gestützten japanischen Konkurrenten Renesas. Das berichtet das Wall Street Journal am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Bei den Japanern werde diese Idee zusammen mit anderen strategischen Optionen geprüft. Bedenken gebe es allerdings, einem ausländischen Konkurrenten Zugang zu japanischer Technologie zu gewähren. Infineon lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab. „Zu Marktgerüchten äußern wir uns grundsätzlich nicht“, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Renesas ist einer der führenden Hersteller von Chips für Autos, einem der wichtigsten Wachstumsfelder der Branche. Der Konzern wird derzeit von einem staatlichen japanischen Fonds kontrolliert. Dieser erwäge jetzt, einen Teil oder das gesamte fast 70-prozentige Aktienpaket zu verkaufen. Infineon selbst hatte erst Anfang des Jahres mit dem rund drei Milliarden Dollar teuren Zukauf des US-Konkurrenten Rectifier die bisher größte Übernahme in der Firmengeschichte abgeschlossen.

 

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