Volkswagen muss wegen Manipulationen Investitionen drosseln

Volkswagen will die Sachinvestitionen für das kommende Jahr auf zwölf Milliarden Euro senken. Der Automobilkonzern muss aufgrund des Abgasskandals mit milliardenschweren Strafzahlungen und Schadensersatzforderungen rechnen.

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Volkswagen kürzt wegen des Skandals um Abgasmanipulationen erstmals seit der Finanzkrise 2009 die Investitionen. Konzernchef Matthias Müller kündigte am Freitag an, die Sachinvestitionen für das kommende Jahr auf zwölf Milliarden Euro zu senken. Im vergangenen Jahr hatte der Aufsichtsrat für den Fünf-Jahres-Zeitraum von 2015 bis 2019 die Rekordsumme von 85,6 Milliarden Euro beschlossen, 17,1 Milliarden Euro pro Jahr.

Müller hatte nach Bekanntwerden der Abgasmanipulationen angekündigt, alle Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen. Volkswagen hatte zugegeben, Stickoxid-Werte durch eine Software geschönt zu haben und muss mit milliardenschweren Strafzahlungen und Schadensersatzforderungen rechnen.

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