Zustimmung für neue Austerität gefährdet Mehrheit von Syriza

Das griechische Parlament hat neuen Austeritäts-Maßnahmen zugestimmt. Damit werden neue Kredite von den europäischen Steuerzahlern fließen. Der Preis ist jedoch hoch: Doie Mehrheit der Syriza von Premier Alexis Tsipras schmilzt dahin.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Das griechische Parlament hat weitere Austeritäts-Maßnahmen gebilligt und so den Weg für Milliardenkredite von den internationalen Gläubigern freigemacht. Die Koalition von Regierungschef Alexis Tsipras bekam am Donnerstag genügend Stimmen, damit der Gesetzentwurf angenommen wurde. Dabei ging es um den Umgang mit ausstehenden Steuerzahlungen und den Schutz von Hausbesitzern vor Zwangsversteigerungen. Das Gesetz war die Voraussetzung für ein weiteres Darlehen der Gläubiger über zwei Milliarden Euro sowie zusätzlich zehn Milliarden Euro, um die Kapitalpuffer der wichtigsten Banken zu stärken.

Die Mehrheit von Tsipras‘ Koalition der linken Syriza mit den Unabhängigen Griechen im Parlament schmilzt allerdings dahin: Zwei Abgeordnete, die am Donnerstag nicht für das Reformpaket stimmten, wurden aus der Regierungsfraktion ausgeschlossen. Damit kommt Tsipras nur noch auf eine Mehrheit von zwei Sitzen.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick