Russische Sberbank trotzt Sanktionen der EU

Die Auswirkungen der EU-Sanktionen auf die russischen Bankgeschäfte halten sich in Grenzen. Mit einem Gewinnrückgang um acht Prozent schlug sich die Sberbank besser als von Analysten erwartet. Die Aktien des Geldhauses legten an der Börse in Moskau rund 1,5 Prozent zu.

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Russlands größte Bank leidet weiter unter den westlichen Sanktionen wegen des Ukraine-Konflikts. Die Sberbank teilte am Mittwoch mit, der Netto-Gewinn sei im dritten Quartal um rund acht Prozent auf umgerechnet rund 936 Millionen Euro gesunken. Neben den Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland macht sich bei dem Institut – wie bei anderen Geldhäusern des Landes auch – die Schwäche der heimischen Wirtschaft bemerkbar, die zu einem Anstieg fauler Kredite geführt hat. Mit dem Gewinnrückgang um acht Prozent schlug sich die Sberbank gleichwohl etwas besser als von Analysten im Schnitt erwartet. Sberbank-Aktien legten an der Börse in Moskau rund 1,5 Prozent zu.

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