Attentate und Terror: „Es gibt immer eine Wahrheit hinter der Wahrheit“

Die Journalisten Moritz Enders und Werner Köhne haben eine Dokumentation über das Attentat auf Papst Johannes Paul II. gedreht. Sie zeigen darin, wie Geheimdienste und Staats-Terroristen mit Spezial-Operationen die öffentliche Meinung manipulieren. Das Thema ist im Zeitalter des Terrors von globaler Aktualität.

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Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Am Freitag wird Ihr Dokumentarfilm über das Attentat an Papst Johannes Paul II. ausgestrahlt. Welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen?

Moritz Enders: Zunächst einmal: Werner Köhne und ich haben uns in unserer Dokumentation mit einem politischen Verbrechen beschäftigt. Ein politisches Verbrechen ist aber in der Regel viel komplexer als ein normales. Bei einem normalen Verbrechen – nehmen wir einmal Mord aus Eifersucht – gibt es in der Regel ein klares Motiv, Spuren, die zuzuordnen sind und es ist wahrscheinlich, dass der Täter überführt wird. Bei einem politischen Verbrechen gibt es hingegen oft professionelle Strippenzieher im Hintergrund, die natürlich auch wissen, wie man die Ermittler auf falsche Fährten lenkt und wie man gewisse Informationen streut, damit die Öffentlichkeit dann glaubt, was sie glauben soll. Das bedeutet natürlich auch, dass ein politisches Verbrechen nicht den Endpunkt einer Entwicklung darstellen muss. Für die anschließende Propagandaschlacht, für die Instrumentalisierung des Verbrechens für politische Zwecke, ist es eher der Startschuß.

Bei dem Attentat auf Papst Johannes Paul II. wissen wir zwar, daß der Attentäter Mehmet Ali Agca auf den Papst geschossen hat. Doch schon über die Anzahl der Schüsse herrscht Unklarheit. Auch ist nicht endgültig geklärt, ob es noch einen weiteren Schützen oder Mitwisser auf dem Petersplatz gegeben hat. Viele Indizien deuten aber darauf hin. Das heißt, wir haben es hier sehr wahrscheinlich mit einem Komplott zu tun. Das bedeutet nicht, dass Ali Agca nicht auch verrückt gewesen sein kann. Das eine schließt das andere nicht aus. Auch Verrückte lassen sich im Zweifel instrumentalisieren. Im Fall von Ali Agca aber stimmen alle unsere Gesprächspartner darin überein, dass er nicht verrückt ist, sondern hoch intelligent, wenn auch exaltiert.

Werner Köhne und ich gehen in unserer Dokumentation drei Spuren nach, die in der Öffentlichkeit immer wieder diskutiert worden sind. In Wahrheit gibt es noch wesentlich mehr Spuren, die auf den ersten Blick auch plausibel erscheinen. Wir können all dies als Teil eines Verwirrspiels betrachten, das dazu dient, die wahren Hintergründe des Attentats zu verschleiern. Die Ermittler verlieren sich im Gestrüpp. Um es mit den Worten des ehemaligen italienischen Senators Paolo Guzzanti, den wir für unsere Dokumentation interviewt haben, zu sagen: Es gibt immer eine Wahrheit hinter der vermeintlichen Wahrheit und dahinter versteckt sich eine weitere Wahrheit und so weiter. Mit anderen Worten: Nichts ist wie es scheint.

Die Erkenntnisse, die wir aus unserer Dokumentation gewonnen haben, sind also nicht nur kriminalistischer Natur. Ebenso wichtig ist es uns aufzuzeigen, dass es nach einem derartigen Verbrechen darum geht, die Deutungshoheit über dessen Hintergründe zu erlangen. In der längeren Fassung unserer Dokumentation, die voraussichtlich im nächsten Jahr auf Arte ausgestrahlt werden wird, haben wir hierfür den Dozenten Aldo Giannuli interviewt, der in Italien viel beachtete Bücher darüber geschrieben hat, wie die Geheimdienste funktionieren und wie die Geheimdienste die Massenmedien instrumentalisieren. Giannuli zeigt in dem Interview auf, wie bestimmte Legenden konstruiert und mit passenden Fotos oder TV- Bildern wirkungsvoll unterfüttert werden können. Entscheidend seien hierfür die ersten Wochen nach dem Ereignis, denn in diesem Zeitraum könne man die bevorzugte Version im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern. Eventuelle Widersprüche in der einmal etablierten Lesart fielen dann nur noch Spezialisten auf, hätten aber auf die öffentliche Meinung keinen Einfluss mehr.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:  Eine besondere Rolle spielt die Türkei – warum?

Moritz Enders: Die Zeit des Attentats fällt in die Zeit des Kalten Krieges und die Türkei war für die USA wichtig, weil sie die Südostflanke der Nato darstellte. Deswegen betrachteten die USA die eher linke Regierung unter Bülent Ecevit mit Argwohn. 1980 – also nicht einmal ein Jahr vor den Schüssen auf dem Petersplatz – gab es dann ja auch einen Militärputsch in der Türkei. Wir sind für unsere Dokumentation in die Türkei gereist und haben dort dank des Engagements unserer Fachberaterin, Yasemin Taskin, einige hoch interessante Interviews führen können, u. a. mit dem ehemaligen türkischen Innenminister Hasan Fehmi Güneş, dem ehemaligen Chef der Grauen Wölfe in Europa, Musa Serdar Çelebi, und einem ehemaligen türkischen Nato-General. Sie alle stimmen darin überein, dass die Türkei bewußt destabilisiert werden sollte, um den Militärputsch herbeizuführen. Hierfür hätte die CIA Agents Provocateurs in verschiedene Organisationen geschleust, die sich feindlich gegenüberstanden. Die hätten dazu beigetragen, die Gewalt weiter anzufachen. In der Tat herrschten in der Türkei kurz vor dem Militärputsch ja bürgerkriegsähnliche Zustände. Als das Militär dann geputscht hatte soll der ehemalige Stationschef der CIA in Ankara, Paul Henze, gesagt haben: „Our boys did it.“

Nach dem Putsch griffen die Militärs dann allerdings hart durch, auch gegenüber den Grauen Wölfen, einer rechtsgerichteten Vereinigung. Viele von ihnen flohen nach Westeuropa, wo sie nach den Worten des Ermittlungsrichters Rosario Priore die Protektion westlicher Geheimdienste genossen. Priore, der ein bemerkenswertes Buch über den internationalen Terrorismus geschrieben hat – „Intrigo Internationale“ – sagt uns, dass die Grauen Wölfe von der Polizei weitgehend unbehelligt in Westeuropa Drogen und Waffen schmuggeln konnten, um sich zu finanzieren. Im Gegenzug hätten sie laut Priore Aufgaben übernommen, an denen sich staatliche Institutionen nicht die Finger dreckig machen wollten, also etwa Morde und Attentate. Vor diesem Hintergrund spielt die Türkei schon eine besondere Rolle: Ali Agca war Türke und bewegte sich im Umfeld der Grauen Wölfe. Es gibt Gerüchte, die besagen, dass Agca auch einer Nato- Geheimorganisation angehörte – Stay Behind – und von dieser bei den Grauen Wölfen eingeschleust worden ist. Wie dem auch sei: Agca konnte, bevor er auf den Papst schoss, aus dem Hochsicherheitstrakt eines türkischen Militärgefängnisses fliehen und anschließend als steckbrieflich gesuchter Mörder und Terrorist viele Monate durch Europa touren. Priore sagt uns, dass er und andere Graue Wölfe beliebig oft innereuropäische Grenzen passieren konnten, ohne je aufgehalten worden zu sein.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Eine weitere Hauptrolle spielt die CIA: Welches Interessen hatten westliche Geheimdienste an einem solchen Verbrechen?

Moritz Enders: Bei unseren Recherchen haben wir keine Anhaltspunkte dafür finden können, dass die CIA oder andere westliche Geheimdienste direkt in das Attentat verstrickt gewesen wären. Der Journalist Marco Ansaldo vermutet, dass das Attentat tatsächlich von Ali Agca ersonnen und dann mit einigen Weggefährten durchgeführt worden ist. Und doch hört sich Ihre Frage, warum westliche Geheimdienste Interesse an einem solchen Verbrechen gehabt haben könnten, vielleicht paradoxer an als sie tatsächlich ist. Zunächst einmal: Warum sollten es westliche Geheimdienste zulassen, dass auf den polnischen Papst geschossen würde, der in Polen doch Solidarnosc unterstützte und sich damit anschickte, das sowjetische Imperium ins Wanken zu bringen?

Der ehemalige italienische Geheimdienstmann und heute einer der führenden Kriminologen Italiens, Francesco Bruno, erklärt uns aber, dass die Dinge vielschichtiger sind. Die USA waren gerade dabei, in Europa neue, mit Atomsprengköpfen bestückbare Mittelstreckenraketen zu stationieren, vielleicht aus dem Kalkül heraus, so einen möglichen Krieg mit der Sowjetunion auf Europa begrenzen zu können. Das führte in Europa zu einem Erstarken der Friedensbewegung. Eine Eskalation der Lage in Polen, also auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs, hätte in dieser Situation zu einer gefährlichen Kettenreaktion führen können. Der Papst, der den Kommunismus besiegen wollte, hätte in diesem Zusammenhang ein nicht kontrollierbares Sicherheitsrisiko dargestellt. Und die Logik von Jalta, nach der jeder in seinem Hinterhof machen konnte, was er wollte, hatte 1981 ja noch Bestand. Zudem denke ich, dass es auch in den verschiedenen Geheimdiensten unterschiedliche Fraktionen gibt, die nicht unbedingt der gleichen Agenda folgen.

Eine entscheidende Rolle hat die CIA aber nach dem Attentat gespielt, als es darum ging, dem bulgarischen Geheimdienst – und damit indirekt der Sowjetunion – die Schuld für das Attentat in die Schuhe zu schieben. Wir haben den ehemaligen Chefanalysten für Sowjetunion-Fragen der CIA, Melvin Goodman, hierzu interviewt. Er sagte uns, dass die CIA gezielt Informationen gestreut hatte, die dann von Journalisten in Europa aufgegriffen wurden. Damit wurde die „bulgarische Spur“ gelegt. Eine amerikanische Journalistin, der ebenfalls enge Kontakte zu CIA nachgesagt wurden, fasste all dies dann in einem Buch zusammen. William Casey, der damalige Direktor der CIA und ein Hardliner, der gern etwas gegen die Sowjets in die Hand bekommen hätte, las dann dieses Buch und ärgerte sich über seine Analysten, die nicht in der Lage gewesen wären, ihn mit derartigen Informationen zu versorgen. Nach den Worten von Melvin Goodman war es sehr mühsam, Casey davon zu überzeugen, dass all dies die Früchte einer Desinformationskampagne darstellte. Mit anderen Worten: Die sind da drüben ihrer eigenen Propaganda aufgesessen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie sehen Sie die Entwicklung des türkischen Geheimdienstes MIT?

Moritz Enders: Zum MIT heute kann ich nichts sagen, aber in den späten 70´ger und frühen 80´ger Jahren hat dieser Geheimdienst sehr eng mit der CIA zusammengearbeitet. Einige sagen, er sei im Grunde eine Unterabteilung der CIA gewesen. Die Weltmacht USA hat seinerzeit alle Kanäle benutzt, um die eigene Macht zu zementieren und unliebsame Bewegungen auszuschalten. Schauen Sie nach Chile oder nach Mittelamerika. Ob das heute anders ist? Zumindest glaube ich, dass die Interessen der USA und der Türkei nicht unbedingt deckungsgleich sind, wenn man sich gewisse amerikanische Überlegungen zur Neuordnung des Nahen Ostens anschaut. Wenn ich nun die aktuelle Lage in Syrien betrachte, habe ich den Eindruck, dass die Türkei eine Linie fährt, die möglicherweise mit jener der Neocons in den USA übereinstimmt, nicht (mehr) aber mit der von Obama. Der Abschuss eines russischen Kampfjets über Syrien dürfte auch in Washington zumindest zwiespältige Gefühle hervorgerufen haben.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie beschreiben die Zusammenarbeit zwischen den „Grauen Wölfen“ und der CIA: Wie funktioniert die, und welche Aufgaben haben diese Gruppen?

Moritz Enders: Zur Zeit des Papstattentats, also 1981, wurden die Grauen Wölfe von der CIA benutzt, um Unruhe in der Türkei zu stiften und den Militärputsch heraufzubeschwören. Generell muß man sicherlich unterscheiden zwischen Gruppierungen, die aus sich heraus enstehen und ihre eigenen Pläne verfolgen und solchen, die von Geheimdiensten unterwandert werden. Und hier ist eine weitere Unterscheidung wichtig: Werden diese Gruppierungen mit dem Ziel unterwandert, um Gewalttaten und terroristische Akte verhindern zu können? Das wäre ja durchaus sinnvoll. Oder aber werden sie unterwandert, um sie zu steuern und für die eigenen Ziele zu instrumentalisieren? Kommt es also am Ende zu terroristischen Akten, die einer bestimmten politischen Agenda dienen? Die ausführenden Täter würden dann wahrscheinlich gar nicht wissen, dass sie gelenkt werden. Beispiele hierfür gibt es für die Zeit des Papstattentats reichlich. Denken Sie an Italien und die bleiernen Jahre. Auch die Entführung und Ermordung Aldo Moros wird vor diesem Hintergrund in Italien noch heute lebhaft diskutiert. Ungute Verbindungen zwischen Politik, Geheimdiensten und Terrorismus sind auch in der Türkei ans Licht gekommen, etwa infolge des Unfalls von Susurluk 1996, den Valeska von Roques in ihrem Buch „Verschwörung gegen den Papst“ anschaulich beschreibt. Wir sollten uns also fragen, inwieweit die Geheimdienste der Gefahrenabwehr dienen und inwieweit sie die Gefahren, die sie abzuwehren vorgeben, erst heraufbeschwören. Mehr Transparenz ist meiner Ansicht nach das Gebot der Stunde.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Ihre Recherchen haben ja eine erstaunliche Aktualität: Auch heute erleben wir wieder Terror, der auf die Unterstützung von Staaten bauen kann. Welche Parallelen sehen Sie?

Moritz Enders: Helmut Schmidt hat wohl sinngemäß gesagt, dass er keinen Terrorismus so sehr fürchte wie jenen, der staatlich gesponsert wird. Vor diesem Hintergrund wäre es wichtig, eine offene Diskussion darüber zu führen, wie sich beispielsweise der IS finanziert und von wo er seine Waffen bezieht. Um jetzt mal auf Syrien zu sprechen zu kommen: Es ist klar, dass das Land geopolitisch wichtig ist und dass dort verschiedene Akteure ihr Süppchen kochen. Um Assad zu stürzen haben die USA, die Türkei, Saudi Arabien und andere Rebellen und Terroristen finanziert und mit Waffen beliefert und damit einen Krieg entfacht, der unzählige Menschenleben kostet und unsägliches Leid über die Bevölkerung bringt. Die Anschläge von Paris, so schrecklich sie sind, entsprechen wahrscheinlich dem, was die Syrer täglich erleiden müssen. Dass sich der Terror dann irgendwann verselbständigen und auch uns in Europa treffen würde, war zu befürchten.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wir erleben heute eine massive Angst in der Bevölkerung – wem nützt diese?

Moritz Enders: Angst ist immer ein schlechter Ratgeber. Wenn die Bevölkerung verängstigt ist, lässt sie sich besser lenken und auch für Kriege mobilisieren, denen sie sonst nicht zustimmen würde. In den USA wurden nach den Anschlägen vom 11. September über den Patriots Act die Bürgerrechte eingeschränkt. Ich höre, dass sich Frankreich immer mehr zu einem Polizeistaat entwickelt. Das hat zwar die Anschläge von Paris nicht verhindert, aber die Bevölkerung gewöhnt sich daran, überwacht und kontrolliert zu werden. Und vergessen wir nicht, dass im Windschatten terroristischer Anschläge viele andere Entscheidungen unbemerkt durchgedrückt werden können, etwa wenn es um die „Euro- Rettung“ oder gemeinsame Einlagensicherung geht.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie erklären Sie sich, dass alle diesen Weg der Einschränkung der Bürgerrechte geradezu freudig mitgehen?

Moritz Enders: Lautet nicht ein Slogan der Bild-Zeitung: Bild Dir Deine Meinung? Da ist was dran, denn unsere Meinung wird ja duch die Medien gewissermaßen gebildet oder, wenn Sie so wollen, gemacht. Wenn uns also suggeriert wird, dass es für unsere Sicherheit wichtig sei, unsere Bürgerrechte aufzugeben, dann mögen wir das gutheißen, weil wir sonst Angst haben, auf der Straße von Terroristen erschossen zu werden. Das aber ist ein Trugschluss: Wir werden den Terrorismus nicht besiegen, indem wir unsere Bürgerrechte aufgeben, sondern indem wir das Übel an der Wurzel packen. Das bedeutet: Keine Finanzierung von Terrorgruppen mehr, keine Instrumentalisierung mehr von Terrorgruppen zum Umsturz unliebsamer Regime, keine offenen oder versteckten Rohstoffkriege mehr im Nahen Osten und in Afrika.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Waren Sie erstaunt, dass mit ZDF und Arte zwei öffentlich-rechtliche Sender Ihre Doku ins Programm nehmen? Bisher galt man doch schnell, wie der in Ihrem Film auch zitierte Daniele Ganser, als „Verschwörungstheoretiker“…

Moritz Enders: Die beiden Sender haben die Dokumentation ja in Auftrag gegeben und die Redakteure haben die O- Töne sogar ausdrücklich gelobt, auch die von Daniele Ganser. Ich habe Daniele Ganser interviewt, nachdem ich sein Buch über die „Nato- Geheimarmeen“ gelesen hatte. Das scheint mir sehr gut recherchiert zu sein und auch sonst habe ich Daniele Ganser als jemanden erlebt, der sehr genau und faktenorientiert argumentiert. Es bringt uns auch nichts, wenn wir immer wieder die „Verschwörungstheoretiker- Keule“ auspacken, nur damit wir uns nicht mit Fakten auseinandersetzen müssen, die nicht in unser politisches Weltbild passen. Vielmehr sollten wir uns bemühen, frei denkende Menschen zu werden oder zu bleiben und auch anderen Meinungen Gehör zu schenken. Und das ist es auch, was ich Ihren Lesern am Ende dieses Interviews mitgeben möchte: Bleiben Sie freien Geistes, bewahren Sie sich eine gewisse Skepsis den Medien gegenüber, prüfen Sie auch dieses Interview kritisch und fragen Sie sich, in was für einer Welt Sie morgen leben wollen.

papst


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