USA verhängen Sanktionen gegen Russland wegen Unterstützung für Assad

Das US-Finanzministerium hat Sanktionen gegen russische Banken verhängt, weil sie Geschäfte mit dem syrischen Präsidenten Assad machen. Die US-Armee kritisiert die russischen Angriffe als unpräzise. Alles in allem klingen diese Töne nach dem Abgesang von Verlierern.

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Die US-Armee übt scharfe Kritik am russischen Militäreinsatz in Syrien. Das russische Bombardement sei rücksichtslos, unverantwortlich und unpräzise, kritisierte der Sprecher der US-geführten Anti-IS-Koalition, Steve Warren, in Bagdad. Ein Grund für die hohe Zahl von zivilen Opfern ist nach Einschätzung aus US-Regierungskreisen der Einsatz ungelenkter Bomben im Gegensatz zu Präzisionswaffen.

Wegen Unterstützung der syrischen Regierung würden Strafmaßnahmen gegen die russische Financial Alliance Bank verhängt, teilte das US-Finanzministerium mit. Andere Strafmaßnahmen treffen fünf weitere Institutionen und zwei Personen, die ebenfalls Assad unterstützten. Die USA haben bereits im Zuge des Ukraine-Konflikts Sanktionen gegen Russland verhängt.

Die Russen hatten in Syrien interveniert, weil es der US-Armee nicht gelungen war, den Terror des IS zu beenden.

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