Mit der Nato verbündete Kurden wollen Russland nicht unterstützen

Die mit den USA verbündeten Kurden im Nordirak fordern von Russland, bei künftigen Flügen nach Syrien den nordirakischen Luftraum nicht mehr zu nutzen. Die Regierung in Bagdad, die völkerrechtlich immer noch über den Nordirak entscheiden kann, hatte dies den Russen erlaubt.

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Am Montag hat sich der Innenminister der mit den USA und der Nato verbündeten Autonomen Region Kurdistans im Nordirak (KRG), Karim Sinjari, mit dem russischen Generalkonsul in Arbil, Viktor Simakow, getroffen. Sinjari forderte von Simakow, dass russische Kampfjets, die ISIS-Stellungen in Syrien bombardieren, künftig nicht mehr den nordirakisch-kurdischen Luftraum nutzen sollen, berichtet die irakisch-kurdische Nachrichtenseite Rudaw.

Zuvor hatte die Zentralregierung in Bagdad der KRG verboten, zwei ihrer Flughäfen für die Dauer von 48 Stunden zu nutzen, damit die Flughäfen von russischen Kampfjets genutzt werden können.

Die Regierung in Bagdad kooperiert mit Russland und hatte gedroht, gegen den Einmarsch des Nato-Staates Türkei im Norden Russland zu Hilfe rufen zu wollen. Erst dank einer Intervention von US-Präsident Barack Obama zog sich die türkische Armee wieder teilweise zurück.

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