Russischer Geheimdienst-Chef stirbt unerwartet

Der Chef des russischen Militärgeheimdiensts GRU, Igor D. Sergun, ist unerwartet verstorben. Die russische Regierung meldet, dass er in Moskau an einer Herzattacke verstorben ist. Doch der private Geheimdienst Stratfor gibt den Libanon als Todesort an.

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Igor D. Sergun war russischer Geheimdienst-Chef des GRU. (Screenshot)

Igor D. Sergun war Chef des russischen Militärgeheimdiensts GRU. (Screenshot)

Am vergangenen Sonntag ist der Chef des russischen Militärgeheimdiensts GRU, Igor D. Sergun, unerwartet verstorben, berichtet die New York Times. Als Todesursache nannte die russische Regierung eine Herzattacke und als Todesort Moskau. Der private US-Geheimdienst Stratfor hingegen meldet, dass Sergun nicht am vergangenen Sonntag, sondern bereits in der Neujahrsnacht im Libanon verstorben sein soll.

Sergun befand sich seit dem 29. April 2014 auf der Sanktionsliste der Europäischen Union gegen Russland. Er soll in seiner Funktion als russischer Geheimdienst-Chef für den Einsatz von russischen Geheimagenten in der Ost-Ukraine verantwortlich gewesen sein. Es ist unklar, ob das Ableben Serguns zu einem Strategiewechsel Russlands in der Ukraine führen wird.

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