Argentinien und Gläubiger nehmen Verhandlungen auf

Argentiniens neue Regierung verhandelt ab nächsten Monat wieder mit seinen US-Gläubigern. Den Hedgefonds soll ein neuer Vorschlag im Schuldenstreit gemacht werden. Argentinien will mit einer Lösung wieder an die internationalen Märkte zurückkehren.

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Argentinien und seine US-Gläubiger gehen im Schuldenstreit wieder aufeinander zu. Das südamerikanische Land und die Hedgefonds wollen ab dem 1. Februar erneut verhandeln, wie der gerichtlich bestellte Vermittler Daniel Pollack am Mittwoch mitteilte. Argentiniens neue Regierung will den Gläubigern einen Vorschlag zur Beilegung des jahrelangen Schuldenstreits machen. Das Land will nach einer Lösung an die internationalen Kreditmärkte zurückkehren und so sein Staatsdefizit refinanzieren.

Die klagenden Gläubiger, die sich einer früher ausgehandelten Umschuldung verweigern, sind vor allem Hedgefonds. Diese hatten im vergangenen Jahrzehnt nach der Staatspleite fast wertlose Schuldtitel des Landes aufgekauft und fordern nun deren volle Rückzahlung. Dabei geht es um mehrere Milliarden Dollar.

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