Bundesbank holt tonnenweise Gold nach Frankfurt

Auch 2015 hat die Bundesbank wieder große Mengen Gold nach Frankfurt am Main verfrachtet. Inzwischen ist Frankfurt vor New York, London und Paris zur größten Lagerstätte für deutsches Gold aufgestiegen. Bis zum Jahr 2020 soll die Hälfte der nationalen Goldreserven in Deutschland lagern.

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Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 210 Tonnen Gold von ausländischen Lagerstellen nach Frankfurt gebracht, berichtete die Zentralbank am Mittwoch. Rund 110 Tonnen seien aus Paris nach Deutschland transportiert worden und knapp 100 Tonnen aus New York. „Seit Ende vergangenen Jahres ist Frankfurt mit annähernd 1.403 Tonnen Gold vor New York unsere größte Lagerstelle“, erklärte Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank.

Die Bundesbank verfügt mit rund 3381 Tonnen Gold über die weltweit zweitgrößten Goldreserven nach den USA. Bis spätestens 2020 soll die Hälfte der Reserven in Deutschland lagern. Dazu werden seit 2013 schrittweise 374 Tonnen Gold von Paris und 300 Tonnen Gold von New York nach Frankfurt verlagert.

Derzeit lagern demnach 41,5 Prozent des Goldes in Frankfurt am Main, 39,9 Prozent bei der US-Notenbank Federal Reserve, 12,9 Prozent bei der britischen Zentralbank Bank of England in London und 5,8 Prozent in Paris bei der Banque de France.

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